Schamlippenverkleinerung

Für Frauen, die Schwierigkeiten mit großen Schamlippen haben, besteht die Möglichkeit einer Operation. Diese Schwierigkeiten bestehen oft darin, dass durch Reibung, Tragen bestimmter Kleidungsstücke oder bei längerem Gehen die Schamlippen ständig verletzt werden oder diese anschwellen.
Hierdurch wird oftmals die Aufmerksamkeit der Umgebung, zum Beispiel in der Sauna, oder durch den Partner geweckt.
Die Anomalie der Schamlippen ist häufig beidseitig und kann durch einen kleinen Eingriff behoben werden.

Hierzu sollte die Betroffene sich von mehreren Ärzten eingehend beraten lassen und den Eingriff von dem Arzt „ihres Vertrauens“ durchführen lassen.
Die Schamlippenkorrektur erfolgt in den meisten Fällen ambulant in lokaler Betäubung. Hierfür ist jedoch erforderlich, dass die Frau gesund ist und unter keiner Erkrankung leidet.
Bei der Schamlippenkorrektur wird der überflüssige Teil der Schamlippe abgeschnitten. Die Schamlippen werden lokal betäubt und der Eingriff wird ambulant durchgeführt.
Die Schamlippenverkleinerung kann auch in Vollnarkose erfolgen, in diesem Falle ist die Behandlung jedoch teurer.
Die schmerzhafte Phase der Operation dauert jedoch nur ca. 20 Sekunden. Nach Beseitigung des überflüssigen Gewebes wird die Blutung gestillt. Hiernach wird die Schleimhaut vernäht. Dies geschieht in der Regel mit absorbierbaren Nähten. Diese müssen nach dem vernähen nicht mehr entfernt werden.
Nach dem Eingriff sind die Schamlippen meist angeschwollen und sehr schmerzempfindlich. Die Schmerzen sowie die Schwellung gehen nach einer Woche bis zehn Tagen wieder weg.
Nach der Operation können auch Probleme beim sitzen auftreten.

Nach der Operation hat der Patient für eine einwandfreie Pflege und eine perfekte Hygiene sorge zu tragen. Zu empfehlen ist hier, mindestens zweimal täglich Desinfektionsmittel verwenden sowie duschen mit Duschgel oder Seife.
Nach der Operation sollte ein steriler Verbandmull in die Unterwäsche eingelegt werden. Nach ein paar Tagen ist eine Slipeinlage ausreichend.
Eine Kontrolle nach der Operation und den absorbierbaren Nähten ist nicht unbedingt erforderlich. Nach zwei bis drei Wochen ist es jedoch zu empfehlen, ist einer Kontrolluntersuchung zu unterziehen.
Nach ca. 3 Monaten wird dann die Abschlussuntersuchung sein, hier wird dann das Endergebnis beurteilt.
Komplikationen können in Form von Narben auftreten. Hiervon betroffen sind Frauen die eine Neigung zur Bildung von Narben haben. Diesen Komplikationen kann jedoch entgegengewirkt werden. Eine spezielle Pflege kann hier eingesetzt werden und solche Narben werden gemildert.
Bei der Neigung zur Narbenbildung ist der jeweilige Arzt zu informieren.

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